Einladungsschreiben

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Hallo!

Wir sind Stella, Leticia, Giulia, Nelson und Matthias.

Papst Franziskus hat eine Bischofssynode einberufen, um über uns, die Jugendlichen der Welt, zu sprechen. Im Oktober dieses Jahres werden Bischöfe aus der ganzen Welt nach Rom kommen und sich darüber austauschen, wie wir im Leben, im Glauben und bei unseren Entscheidungen begleitet werden können. Die Kirche möchte unserem echten Leben nahe sein, unseren Schwierigkeiten und unseren Hoffnungen.

Papst Franziskus hat gesagt: „Alle Jugendlichen haben der Kirche, den Bischöfen und dem Papst etwas zu sagen.“ Deshalb wollte er, dass vor der Synode ein Treffen von Jugendlichen stattfindet. Dieses Treffen wird vom 19. – 24. März 2018 sein. Zusammen mit anderen dreihundert Delegierten aus allen Ländern werden wir dort sein und das Wort ergreifen können.

Du kannst unser Problem verstehen: Wir sollen in diesem großen Saal aufstehen und zu Papst Franziskus, zur Kirche und zur Welt zu sprechen! Wir haben aber die Sicherheit, dass unsere Worte nicht verlorengehen: sie werden Teil der Beiträge für die Synode im Oktober sein.

Deshalb bitten wir um Deine, Eure Hilfe. Wie können wir die Stimme aller Jugendlichen der Welt hörbar machen? Wie können wir die Ängste und die Hoffnungen, die Verletzungen und die Träume von Millionen von Anderen in unserem Alter vermitteln? Jeder Aspekt des Lebens, in jedem Winkel der Erde, hat das Recht in diesem Saal gegenwärtig zu sein. Hilf uns dabei, ihnen eine Stimme zu geben: #SagsFranziskus.

 

ERSTER TEIL

HERAUSFORDERUNGEN UND CHANCEN DER JUGENDLICHEN IN DER WELT VON HEUTE

Wir müssen uns als Generation kennenlernen; entdecken, was wir gemeinsam haben; verstehen, worauf wir zählen können und wovon wir auf Abstand gehen müssen. Wir müssen die Unterschiede definieren, sie annehmen und überwinden, nach vorn schauen und herausfinden, was uns erwartet, ein Gleichgewicht finden zwischen Gelegenheiten extremen Fortschritts und tiefer, wesentlicher und authentischer Selbstbetrachtung.

Wie oft sind wir gezwungen uns zu fragen #WerBinIch? Und wer weiß, für wie lange uns diese Frage begleiten wird. Viele Personen haben unser Leben geprägt, viele Erfahrungen haben unsere Identität definiert. Um uns herum wachsen Ungleichheiten und #Verschiedenheit, die oft Trennung und Konflikte mit sich bringen.

Oft hören wir, dass wir die Generation der Zukunft sind. Aber das Morgen ist unsicher und voll von Fragezeichen. Welche Ziele und Hoffnungen können wir für unsere #Zukunft haben? Stellt unser #digitalesLeben im unaufhaltsamen technischen Fortschritt eine Möglichkeit oder ein Risiko dar? Wie können wir in der hyper-kommunikativen und hyper-vernetzten Welt mit unserer #Innerlichkeit in Kontakt kommen und unser Herz der Spiritualität öffnen?

ZWEITER TEIL

GLAUBE UND BERUFUNG;

UNTERSCHEIDUNG UND BEGLEITUNG

Der Glaube, als Weg der Freiheit und des Sinns, führt zum voll und ganz Mensch-Sein. Besonders der Glaube an Jesus Christus erzählt von einer Menschlichkeit, die nicht nur Gott begegnet ist, sondern in der er zu Hause war. Die Folge dieser Begegnung setzt uns in Bewegung. Enthusiastisch gehen wir auf unser echtes Wohl zu, das uns noch unbekannt ist. Nur in einer eigenen Geschichte, in einem Weg, im Sich-Überkreuzen von Bindungen und persönlichen Beziehungen, erschließt sich die Wahrheit über uns selbst, an der sich unsere Entscheidungen ausrichten.

Hat die Gesichte von #Jesus den jungen Menschen von heute noch etwas zu sagen? Wie lernen sie ihn kennen und was denken sie von ihm? Was sind die Gewissheiten, die unsere Leben tragen? Welche Hoffnung lässt viele Jugendliche sagen: #IchGlaube?

Können wir anerkennen, dass jeder von uns #gerufen ist, glücklich zu sein und etwas Besonderes zu verwirklichen? Lass uns versuchen zu erzählen, wie die wichtigsten #Entscheidungen in unserem Leben zustande kommen. Wir spüren das Bedürfnis, unterstützt zu werden, denn wir haben Augen, um wahrzunehmen was um uns herum ist; aber um zu entdecken, was in uns ist, braucht es den Blick eines anderen, den Blick von einer Begleiterin oder einem #Begleiter, der uns zur Seite steht.

DRITTER TEIL

DIE BILDUNGS- UND PASTORALE TÄTIGKEIT DER KIRCHE

Die Hoffnung der Kirche heute ist, dass die Jugendlichen echte Zeugen der Verkündigung Jesu sein können. Dazu muss man den Enthusiasmus der jungen Generationen wieder entdecken und wertschätzen, müssen Orte geschaffen werden, die sie aufnehmen und in der Lage sind, sie zu Protagonisten zu machen.

Grundlage der Veränderung muss die geteilte Verantwortung zwischen Kirche und Jugendlichen sein. Von der Kirche wird erwartet, dass sie neue Vorschläge und neue Sprachen aufgreift, welche den jungen Generationen entsprechen. Von den Jugendlichen wird erwartet, dass sie sich einbringen und ihren eigenen Stempel aufdrücken.

Wie müsste die #Kirche sein, um das Evangelium zu bezeugen und von den Jugendlichen als glaubwürdig erlebt zu werden? Welchen Stil müsste sie aufgreifen, damit jeder Jugendliche sich als #Protagonist in ihr fühlt? Die Kirche braucht den Blick und die Sensibilität der jungen Menschen, um ihre Sendung treu erfüllen zu können. Was ist der #Platz, auf dem sie ihnen begegnen kann?

Welche #Vorschlaege bewegen das Herz der Jugendlichen und setzen sie in Bewegung? Welche #Sprachen erlauben es, in authentischer Weise über das Leben zu sprechen und von der Freude des Geschenks und der Gemeinschaft zu erzählen?

 

 

WE TALK TOGETHER

Vorsynodale Versammlung

der Jugendlichen

19.-24. März 2018

 

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